Ängste Überwinden

 

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Angst verstehen – Du bist nicht allein

Angst ist eine zutiefst menschliche Erfahrung. Sie begleitet uns, schützt uns und hilft uns, Gefahren zu erkennen. Doch manchmal gerät dieses natürliche Alarmsystem aus dem Gleichgewicht. Die Angst wird stärker, häufiger oder scheinbar grundlos – und beginnt, Dein Leben zu bestimmen. Vielleicht fühlst Du Dich dann innerlich angespannt, erschöpft oder dauerhaft in Alarmbereitschaft. Viele Betroffene haben das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren oder sich selbst nicht mehr zu erkennen.

Wichtig zu wissen ist: Angst ist behandelbar. Und Du musst diesen Weg nicht alleine gehen.


Wie sich Angststörungen anfühlen können

Angst zeigt sich bei jedem Menschen anders. Vielleicht kennst Du plötzliche Panikattacken mit starkem Herzklopfen, Atemnot oder Schwindel. Oder Deine Angst äußert sich eher leise, als ständige innere Unruhe, als Grübeln, Sorgen oder das Gefühl, nie wirklich entspannen zu können.

Manche Ängste sind an bestimmte Situationen gebunden – etwa an soziale Kontakte, das Verlassen der Wohnung, bestimmte Orte oder körperliche Empfindungen. Häufig kommen körperliche Symptome hinzu wie:

  • innere Unruhe und Nervosität

  • Engegefühl in der Brust oder Atemprobleme

  • Zittern, Schwitzen oder Magen-Darm-Beschwerden

  • Schlafstörungen und Erschöpfung

Viele Betroffene beginnen aus Angst, bestimmte Situationen zu vermeiden. Kurzfristig scheint das zu helfen – langfristig wird die Angst jedoch oft stärker und der eigene Lebensraum kleiner.


Warum Angst entsteht

Angst ist kein Zeichen von Schwäche oder mangelnder Willenskraft. Sie entsteht oft aus einem Zusammenspiel von belastenden Erfahrungen, inneren Überzeugungen, Stress, Überforderung oder ungelösten emotionalen Konflikten. Auch der Körper spielt dabei eine wichtige Rolle.

In der Psychotherapie geht es nicht darum, Angst einfach „wegzumachen“. Vielmehr lernst Du, sie zu verstehen: Woher kommt sie? Was will sie Dir sagen? Und warum ist sie gerade jetzt so präsent?

Dieses Verstehen ist ein wichtiger erster Schritt auf dem Weg zur Veränderung.


Psychotherapie bei Angststörungen – ein Weg zurück zu mehr Sicherheit

Als Psychotherapeutin begleite ich Dich dabei, Deine Angst in einem geschützten und wertschätzenden Rahmen zu verstehen und zu verändern. Dabei arbeite ich mit Hypnose und EMDR – zwei wissenschaftlich fundierten Methoden, die besonders bei Angststörungen als wirksam gelten.

Gemeinsam schauen wir auf Deine persönlichen Auslöser, auf innere Bilder, Gedanken und körperliche Reaktionen. Viele Prozesse, die Angst aufrechterhalten, laufen unbewusst ab. Genau hier setzen Hypnose und EMDR an.


Hypnose bei Angststörungen

In der therapeutischen Hypnose befindest Du Dich in einem Zustand tiefer Entspannung und gleichzeitig erhöhter innerer Aufmerksamkeit. Du bist dabei jederzeit ansprechbar und behältst die Kontrolle. Hypnose ist kein Ausgeliefertsein, sondern eine Form der intensiven Zusammenarbeit.

Hypnose kann Dir helfen:

  • unbewusste Angstmuster zu erkennen

  • innere Sicherheit und Stabilität aufzubauen

  • emotionale Belastungen sanft zu lösen

  • neue innere Bilder und Erfahrungen zu verankern

Viele Betroffene erleben Hypnose als besonders wohltuend, da sie nicht nur auf der Gedankenebene wirkt, sondern auch auf emotionaler und körperlicher Ebene.


EMDR – Verarbeitung belastender Erfahrungen

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine gut erforschte Methode zur Verarbeitung belastender Erinnerungen. Sie wird häufig eingesetzt, wenn Angst mit früheren Erlebnissen, Schockmomenten oder überwältigenden Situationen verbunden ist.

Durch gezielte bilaterale Stimulation – zum Beispiel durch Augenbewegungen – wird das Gehirn dabei unterstützt, belastende Erfahrungen neu zu verarbeiten. Erinnerungen verlieren ihre emotionale Intensität, die Angstreaktion schwächt sich ab.

EMDR kann Dir helfen:

  • alte Angstreaktionen zu lösen

  • innere Blockaden abzubauen

  • mehr innere Ruhe und Klarheit zu finden

  • Dich wieder handlungsfähig und sicher zu fühlen


Angst annehmen statt bekämpfen

Viele Menschen versuchen lange, ihre Angst zu unterdrücken oder zu kontrollieren. Doch je mehr wir gegen sie ankämpfen, desto stärker scheint sie oft zu werden. In der Therapie geht es darum, einen neuen Umgang mit der Angst zu finden – einen, der von Verständnis, Mitgefühl und innerer Stabilität geprägt ist.

Wenn Du lernst, Deiner Angst mit mehr Sicherheit zu begegnen, verliert sie nach und nach ihre Macht.


Ein sicherer Raum für Dich und Deine Themen

In meiner Praxis biete ich Dir einen geschützten Ort, an dem alles da sein darf – auch Unsicherheit, Zweifel und Angst. Du wirst ernst genommen mit dem, was Dich belastet. Mit Empathie, fachlicher Klarheit und Erfahrung begleite ich Dich auf Deinem individuellen Weg.

Psychotherapie kann Dir helfen, wieder mehr Lebensqualität, innere Ruhe und Freiheit im Alltag zu gewinnen.


Der erste Schritt darf klein sein

Vielleicht spürst Du schon länger, dass Du Dir Unterstützung wünschst, bist aber unsicher, ob Psychotherapie das Richtige für Dich ist. Diese Zweifel sind verständlich. Der erste Schritt muss kein Sichtbarwerden aller Ängste sein – oft beginnt er einfach mit einem Gespräch.

Wenn Du Dich angesprochen fühlst, lade ich Dich herzlich ein, Kontakt aufzunehmen. Gemeinsam finden wir heraus, wie ich Dich auf Deinem Weg im Umgang mit Angst unterstützen kann.