PsychosomatischE Erkrankungen Beheben
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Psychosomatische Störungen verstehen – wenn der Körper spricht
Vielleicht leidest Du unter körperlichen Beschwerden, für die es keine ausreichende medizinische Erklärung gibt. Schmerzen, Erschöpfung, Magen‑Darm‑Probleme, Herzklopfen oder Atembeschwerden begleiten Dich – manchmal seit Monaten oder Jahren. Untersuchungen bleiben ohne eindeutigen Befund, und dennoch sind die Symptome real und belastend.
Psychosomatische Störungen bedeuten nicht, dass Du Dir etwas „einbildest“. Sie zeigen, dass Körper und Seele eng miteinander verbunden sind – und dass Dein Körper ausdrückt, was innerlich keinen anderen Weg gefunden hat.
Wie sich psychosomatische Beschwerden zeigen können
Psychosomatische Symptome können sehr vielfältig sein und sich im Verlauf verändern. Häufig treten sie in belastenden Lebensphasen auf oder verstärken sich unter Stress.
Typische psychosomatische Beschwerden sind zum Beispiel:
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anhaltende Schmerzen (z. B. Kopf‑, Rücken‑ oder Bauchschmerzen)
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Magen‑Darm‑Beschwerden wie Übelkeit, Durchfall oder Reizdarm
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Herzklopfen, Druck in der Brust oder Atemnot
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Schwindel, Zittern oder innere Unruhe
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chronische Erschöpfung oder Schlafstörungen
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Hautreaktionen oder Muskelverspannungen
Viele Betroffene erleben einen inneren Konflikt: Einerseits leiden sie körperlich stark, andererseits fühlen sie sich nicht ernst genommen oder zweifeln selbst an ihren Beschwerden.
Warum psychosomatische Störungen entstehen
Psychosomatische Störungen haben oft mehrere Ursachen. Eine zentrale Rolle spielen dabei ungelöste oder unverarbeitete traumatische Erfahrungen. Traumata müssen dabei nicht immer große, offensichtliche Ereignisse sein. Auch langanhaltende emotionale Belastungen, frühe Verletzungen, chronischer Stress, emotionale Vernachlässigung oder das Gefühl, sich dauerhaft anpassen zu müssen, können traumatisch wirken.
Wenn solche Erfahrungen nicht verarbeitet werden konnten, speichert das Nervensystem sie als anhaltende Alarmreaktion. Gefühle wie Angst, Hilflosigkeit, Ohnmacht oder unterdrückte Wut finden dann keinen bewussten Ausdruck – der Körper übernimmt diese Aufgabe.
Psychosomatische Symptome sind in diesem Zusammenhang ein Versuch des Körpers, auf etwas hinzuweisen, das innerlich noch keinen sicheren Raum hatte. Sie entstehen nicht willentlich und sind kein Zeichen von Einbildung, sondern Ausdruck eines überlasteten Nervensystems.
Psychotherapie hilft dabei, diese Zusammenhänge behutsam zu erkennen und dem Körper wieder mehr Sicherheit zu vermitteln.
Psychotherapie bei psychosomatischen Störungen – den Körper wieder verstehen lernen
In der Psychotherapie geht es nicht darum, Symptome „wegzudrücken“. Es geht darum, Deinen Körper wieder als Verbündeten zu erleben – als etwas, das Dir Hinweise gibt und verstanden werden möchte.
Als Psychotherapeutin begleite ich Dich in einem geschützten, wertschätzenden Rahmen. Gemeinsam schauen wir auf Deine Lebenssituation, Deine inneren Belastungen und auf die Signale Deines Körpers.
Ich arbeite mit Hypnose und EMDR – Methoden, die besonders hilfreich sind, wenn Symptome tief im Nervensystem verankert sind.
Hypnose bei psychosomatischen Beschwerden
In der therapeutischen Hypnose kannst Du einen Zustand tiefer Entspannung und innerer Wahrnehmung erleben. Dieser Zugang ermöglicht es, die Verbindung zwischen Körper, Gefühlen und inneren Bildern bewusst zu machen.
Hypnose kann Dich unterstützen:
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körperliche Anspannung zu reduzieren
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innere Stressmuster zu erkennen und zu verändern
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den Zugang zu Selbstregulation und Ruhe zu stärken
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Symptome auf einer tieferen Ebene zu beeinflussen
Viele Betroffene erleben Hypnose als besonders hilfreich, weil sie dort ansetzt, wo Worte allein oft nicht ausreichen.
EMDR – Verarbeitung von Stress und Körpererinnerungen
Belastende Erfahrungen können sich nicht nur im Gedächtnis, sondern auch im Körpergedächtnis speichern. EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) unterstützt das Gehirn dabei, diese Erfahrungen neu zu verarbeiten.
Durch bilaterale Stimulation können körperlich gespeicherte Stressreaktionen an Intensität verlieren. Symptome dürfen sich verändern, wenn das Nervensystem wieder mehr Sicherheit erlebt.
EMDR kann Dir helfen:
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körperliche Stressreaktionen zu lösen
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innere Sicherheit aufzubauen
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die Verbindung zwischen Körper und Emotionen zu klären
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wieder mehr Vertrauen in Deinen Körper zu entwickeln
Deinem Körper wieder zuhören
Psychosomatische Symptome sind kein Zeichen von Schwäche, sondern Ausdruck eines Systems, das lange versucht hat, Dich zu schützen. In der Therapie darfst Du lernen, diese Signale ernst zu nehmen – ohne Angst und ohne Druck.
Mit Verständnis, Geduld und professioneller Begleitung kann sich wieder mehr innere und körperliche Balance einstellen.
Ein sicherer Raum für ganzheitliche Heilung
In meiner Praxis findest Du einen Ort, an dem Körper und Seele gemeinsam betrachtet werden. Deine Beschwerden werden ernst genommen – unabhängig davon, ob sie medizinisch erklärbar sind oder nicht.
Mit Empathie, Erfahrung und Klarheit begleite ich Dich auf Deinem individuellen Weg zu mehr Stabilität, Selbstwahrnehmung und Lebensqualität.
Der erste Schritt
Vielleicht suchst Du schon lange nach Erklärungen oder Lösungen für Deine Beschwerden. Der erste Schritt in die Psychotherapie darf vorsichtig sein. Oft beginnt Veränderung mit einem Gespräch.
Wenn Du Dich angesprochen fühlst, lade ich Dich herzlich ein, Kontakt aufzunehmen. Gemeinsam schauen wir, wie ich Dich auf Deinem Weg im Umgang mit psychosomatischen Störungen unterstützen kann.