Wer ich bin und warum ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie arbeite

Ich  bin verheiratet und Mutter zweier wunderbarer Söhne, von denen einer im Dezember 2015 plötzlich aus seinem jungen Leben gerissen wurde. Dieses Ereignis hat das Leben, so wie ich es kannte, komplett in Frage gestellt. Mit meiner vorherige Sicht auf die Welt kam ich nicht weiter, also musste ich mein Denken und Fühlen auf den Kopf drehen.  Und man mag es kaum glauben, plötzlich bekam alles einen heilsamen Sinn. Man sagt, dass die Lebenden den Toten die Augen schließen und die Toten sie den Lebenden öffnen. Das kann ich nur bestätigen.  Mein Weg durch die Trauer hat mich immer mehr erkennen lassen, wie wir wirklich eingebettet sind in dieses Große Ganze.  Dieses Wissen ist nicht angelesen oder gelernt, sondern kam tief aus meinem inneren und ist gefühlt erkannt worden. Darum ist es auch so wert- und kraftvoll. Was mich in schwerer Stunde getragen hat, kann auch anderen Menschen helfen, dachte ich, und beschloss, den Beruf zu wechseln.

Ursprünglich war ich Dipl.-Ing. für Innenarchitektur und arbeitete viele Jahre als freiberufliche Szenenbildnerin beim WDR. Heute begleite ich Menschen auf ihrem Weg durch transformative Prozesse. Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie mit einer starken Begeisterung für die Hypnose, die mir u.a. ermöglicht, Innenarchitektin für innere Erlebniswelten zu sein. Außerdem habe ich eine Ausbildung zur Lebens- und Sterbeamme gemacht, wo ich mich mit meiner veränderten Sichtweise in heilsamer Gesellschaft befand und gut aufgehoben fühlte. In meinem neuen Beruf als Therapeutin, Beraterin und Begleitung  kann ich all meine Lebenserfahrungen und gesammelten Erkenntnisse sinnvoll auch zum Nutzen anderer einsetzen. Und das erfüllt mich dankbar mit tiefer Freude, weil ich weiß, wie es sich anfühlt, plötzlich orientierungslos wie eine Fremde in einer Welt voller Fragen zu stehen, die einem keiner beantworten kann.

 

Wie ich arbeite

Ich begegne in meiner Arbeit immer wieder Menschen, die lange funktioniert haben. Menschen, die gelernt haben, stark zu sein, sich anzupassen oder durchzuhalten – oft auf Kosten der eigenen Gefühle und Bedürfnisse.
Angst, Depression, Erschöpfung, Trauma, psychosomatische Beschwerden, Essstörungen, Süchte, Trauer oder ein brüchiger Selbstwert sind für mich keine „Störungen“, sondern verständliche Reaktionen auf innere Überforderung und ungelöste Erfahrungen.

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie begleite ich Menschen traumasensibel, empathisch und auf Augenhöhe. Ich arbeite mit Hypnose und EMDR, weil diese Methoden es ermöglichen, nicht nur über Probleme zu sprechen, sondern sie dort zu verarbeiten, wo sie entstanden sind – im emotionalen Erleben und im Nervensystem.

Therapie verstehe ich nicht als Reparatur oder Optimierung. Für mich ist sie ein gemeinsamer Weg hin zu mehr innerer Sicherheit, Selbstverbundenheit und Klarheit. Symptome dürfen verstanden werden, statt bekämpft zu werden.

Gleichzeitig fließt in meine Arbeit eine spirituell offene Haltung ein: Heilung bedeutet für mich auch Bewusstwerdung. Schmerz kann – in einem sicheren, haltgebenden Rahmen – zu einem Prozess inneren Wachstums werden, ohne verherrlicht oder übergangen zu werden.

Ich arbeite mit Menschen, die sich nicht nur kurzfristige Entlastung wünschen, sondern eine tiefere, nachhaltige Veränderung und eine ehrlichere Beziehung zu sich selbst.

Seminare und Ausbildungen

  • 2016 Seminar Huna - Schamanismus 1 – 3 bei “Praxis Leben im Einklang” - Janina Köck
  • 2016 - 2017 Ausbildung zur Psychologischen Beraterin in der “Heilpraktikerschule Isolde Richter” bei Savina Tilmann
  • 2016 - 2017 Ausbildung zur Trauerbegleiterin in der “Heilpraktikerschule Isolde Richter” bei Savina Tilmann
  • 2017 Fortbildung Trauma 1 und 2 in der “Heilpraktikerschule Isolde Richter” bei Savina Tilmann
  • 2017 Fortbildung Atemtherapie in der “Heilpraktikerschule Isolde Richter” bei Sonja Schmitz-Harwardt
  • 2017 - 2018 Fortbildung Hypnosystemische Trauerbegleitung 1 und 2 im “Milton - Erickson – Institut” in Heidelberg bei Dipl.- Psych. Roland Kachler
  • 2018 Ausbildung zum iEMDR – Coach im “Institut für Metakommunikation” bei Dr. Inge Grell
  • 2018 - 2021 Ausbildung zur Sterbeamme in der “Sterbeammen- / Sterbegefährten – Akademie” bei Claudia Cardinal (2021 Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015)
  • 2018 - 2019 Ausbildung zur Neurographik-Spezialistin nach Pavel Piskarev im “Institut für Kreativitätspsychologie” bei Jörg Lehmann und Olga Schouwer
  • 2018 Grund- und Aufbaukurs Quantenheilung – “Praxis Mensch und Sein” - Philipp Grießl
  • 2018 - 2019 Reiki - Seminar, Meistergrad 1, 2 und 3 im “ReikiZentrum Köln” bei Klaus Thalheim
  • 2019 Seminar Therapeutische Arbeit mit "OH"- Karten bei der “KIKT-Akademie e.V. Köln” bei Moritz Egetmeyer
  • 2019 Ausbildung zum Access Bars® Facilitator bei “Access Consciousness” - Jasmin Noé und Sali Katz
  • 2020 Ausbildung Yager - Code im Deutschen “Institut für Klinische Hypnose” Magdeburg bei Dr. Norbert Preetz
  • 2022 Ausbildung zur Hypnosetherapeutin in der HypnoSchool Hamburg bei Stin-Nils Musche und Astrid Krimmel mit Techniken wie der Regressionshypnose mit Teile- und Vergebungsarbeit, der Spirituellen Rückführung und dem Simpson-Protokoll mit Clearing von Fremdenergien und Vorbereitung zur Selbsthypnose
  • 2024 Zusazuqualifikation Kinderhypnose bei Hypnoschool

Praxis KreativErleben

  • seit 2019 Ausübung beraterischer, dann seit 2021 therapeutischer Tätigkeit in eigener Praxis und online in Köln

Ganzheitliche Betrachtungsweise

In meiner therapeutischen Arbeit schenke ich dem Geist, der Seele und dem körperlichen Empfinden die gleiche Aufmerksamkeit. Ich betrachte alle drei Instanzen als Einheit. Das Eine bedingt das andere. Was wir im Geiste denken, das fühlen wir auch, und was wir fühlen und denken, verschafft sich in unserem Körper physischen Ausdruck. Wenn man also körperlich heilen möchte, muss man es zuerst geistig tun. Gedankenhygiene ist der Schlüssel für ein glückliches Leben.

Aber es ist auch umgedreht: körperliche Veränderungen haben eine seelische und geistige Auswirkung. Wir können lächelnd die Mundwinkel nach oben ziehen, wenn wir uns schlecht fühlen, und unser Körper wird darauf relativ schnell mit einer Serotoninausschüttung reagieren. Probiere es aus! Genauso ist es, wenn man sich körperlich bewegt - dann kommt auch das Denken in Schwung. Es wird flexibler und es rieselt mitunter Ideen.

 

Die Seele, das Höhere Selbst, ist die Energie, die das Geistige, also die Informationen, bewegt. Das Bewusstsein wandert zwischen Vorstellung und Realisation, zwischen Zukunft und Vergangenheit, zwischen Geist und dessen Verkörperung. Die Seele und fühlt. Damit ist sie unser Wegweiser und Navi. An ihr orientieren wir uns. Fühlt sich etwas gut an, dann können wir davon ausgehen, dass es für uns richtig oder wahr ist. Fühlt sich etwas schlecht an, dann leben wir gegen unsere Überzeugung. Manche Menschen sind so stark nach außen orientiert, dass sie gar kein Gefühl mehr für sich selbst haben und nicht das eigene, sondern das Leben anderer leben.

Stimmen unsere Gedanken uns glücklich, schwingt die Seele hoch und es geht uns auch körperlich gut. Der Geist öffnet sich und sieht vertrauensvoll der Zukunft entgegen. Geht es ihr dagegen schlecht und schwingt sie niedrig, dann sind die Gedanken dunkel, destruktiv und eng. Der Körper wird als Folge krank.

 

Anhebung kann nur durch Umdenken geschehen. Wir unterliegen so vielen Täuschungen über und selbst und die Welt. Diese gilt es zu korrigieren, damit wir nicht mehr gegen unsere eigene Natur leben müssen. Im Leben geht es darum, dass wir unser Selbst frei entfalten können, damit es sich möglichst facettenreich in der Materie erspüren und erkennen kann. Werden wir daran gehindert, ob selbst- oder fremdverschuldet, dann leiden wir. Leid zwingt uns aber wiederum dazu, Veränderungen vorzunehmen, vor denen wir uns gerne gedrückt hätten, und das ist gut so. Ohne Veränderung gibt es  keine Beweglichkeit und Lebendigkeit. Und ohne Lebendigkeit keine Bewusstseinserweiterung.

 

Es ist nie zu spät, das Ruder herum zu reißen. Auch im Alter kann man noch eine 180° - Drehung vollziehen. Wir sind nicht das, was wir denken oder fühlen, wir sind auch nicht unser Körper. All das vergeht. Wir sind das unvergängliche, beobachtende Bewusstsein, das sich des Geistes bedient, aus dem alles gemacht ist. Solange die Gedanken beweglich sind, sind wir es auch, denn jeder von uns verkörpert in der Materie einen Gedanken Gottes. Die Psychotherapie führt einen festgefahrenen Geist heraus aus der Stagnation wieder hinein ins Lebendige.

Begib Dich mit mir zusammen auf die Reise zu Dir selbst, und Du wirst überrascht sein, was alles Unentdecktes in Dir schlummert.